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So wie in der Musik das Wesentliche nicht in den Tönen selbst liegt, sondern in dem, was zwischen den Töne lebt, so entsteht auch beim Hören von Musik das eigentlich Musikalische zwischen den Ausführenden und den Hörenden.

In einer Zeit der elektro-akustischen Dauerbeschallung, der allgemeinen Tempo-Beschleunigung und einem Tonsystem zwischen Stagnation und Auflösung ins Beliebige sehnen sich immer mehr Menschen nach einem vertieften Musik-Erlebnis. Man lernt „echte“ Instrumental-Klänge und atmende, am Herzschlag orientierte Zeitmasse wieder neu schätzen und ist offen für neue Intervall-Qualitäten.

Die Reihe Musik dazwischen kommt gerade solchen Bedürfnissen entgegen. Weder eine übliche Konzertreihe ist angestrebt, die sich mit möglichst attraktiver Musik einfach gut verkaufen lässt, noch soll mit erhobenem Zeigefinger dem Hörer eine Reihe von Lektionen verpasst werden. Musik dazwischen präsentiert gehaltvolle alte und neue Musik und bietet dazu dezente Hilfen zu einem aktiveren Hören an.

Genau hinhören: die leise Klangwelt des Clavichords (Klassik aktuell, DRS)